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Artur geht auf Reisen
Artur ist der scheinbar weggeworfene Grabstein von Artur Benndorf, den ich 1998 auf einem Privatgrundstück direkt an dem Friedhofszaun in Essen Kray fand. Seit 9.12.2003 ist dieser Grabstein zu neuem Leben erwacht, indem er zusammen mit mir durch Europa reist. Dabei besuchten wir zunächst touristisch interessante, aber auch ganz alltägliche Orte. Wir waren mehrmals in Schweden, in Dänemark, in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Italien. Dabei besuchten wir Museen, Cafés, Landschaften, Städte, Dörfer, Schulen, Friedhöfe, Kirchen, die Christmette im Kölner Dom, die Alpen bis auf 3500 m Höhe, die Biennale in Venedig usw.
Die Menschen unterwegs reagieren sehr unterschiedlich auf ein Zusammentreffen mit uns: Unverständnis und Befremden sind am häufigsten. Daneben reicht die Skala von Aggression, Beschimpfungen wegen Blasphemie und dem Ruf nach der Polizei bis hin zu freundlicher Neugier, echtem Interesse, Mitleid oder dem Wunsch mit "Artur" fotografiert zu werden. Die sich bei diesen Begegnungen entwickelnden Gespräche kommen sehr schnell auf unsere Wegwerfgesellschaft und das allgemeine Unbehagen darüber.
Seit Januar 2005 ist mir die Biographie von Artur Benndorf bekannt.Sie bot viele Überraschungen.
Ein Ende dieser Aktion ist noch nicht absehbar. 2006 wird Artur das Ruhrgebiet intensiv entdecken.
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